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Das Bildungszentrum BACH der Diakonie und der Deloitte Future Fund bei der DIVÖRSITY 2018

Das Bildungszentrum BACH der Diakonie und der Deloitte Future Fund bei der DIVÖRSITY 2018

Vom 16.10.-19.10.2018 fanden dieses Jahr erstmalig die österreichischen Tage der Diversität statt. In diesem Zeitraum haben Unternehmen und Organisationen die Chance Aktionen zu veranstalten, die Diversität in den Mittelpunkt rücken. Unsere Kollegin Christiane Schober hat uns bei der Eröffnung der Aktionstage vertreten und hielt beim DIVÖRSITY Kongress einen Impuls über „Leadership & Diversity“. Sie zeigte wie Unternehmen demografische Herausforderungen bewältigen und als Chance für sich nutzen können.

Christiane Schober, Mitarbeiterin bei Deloitte Österreich, bei dem DivÖrsity Kongress 2018
Christiane Schober, Deloitte Österreich, bei dem DivÖrsity Kongress 2018

Es gab insgesamt 300 eingemeldete Aktionen von über 130 Kooperationspartnern, und wir waren gemeinsam mit dem Bildungszentrum BACH der Diakonie natürlich auch dabei! Am 16.10. haben wir ein multikulturelles Picknick veranstaltet, welches nicht nur die interkulturelle Kommunikation förderte, sondern auch die interkulturelle Kulinarik. Alle Köstlichkeiten waren selbstgekocht und aus den Heimatländern der Schülerinnen und Schüler, die gerade den Pflichtschulabschluss im Bildungszentrum absolvieren.

Gerichte aus den Heimatländern der SchülerInnen des Bildungszentrum BACH
Gerichte aus den Heimatländern der SchülerInnen des Bildungszentrum BACH

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für einen sehr leckeren und kommunikativen Nachmittag!

Integration durch Arbeitsplätze – die Richtung stimmt

Laut Deloitte Umfrage beschäftigen ein Drittel der  befragten österreichischen Unternehmen anerkannte Flüchtlinge

Eine erfreuliche Entwicklung zeigt die aktuelle Deloitte Umfrage zum Thema Integration von Geflüchteten am Arbeitsmarkt: bereits rund ein Drittel der befragten Unternehmen beschäftigt anerkannte Flüchtlinge. Die größte Hürde stellen verbesserungswürdige Deutschkenntnisse dar, aber auch Vereinfachungen seitens des Gesetzgebers würden Anstellungen erleichtern.

Noch im Sommer 2016 waren zwei Drittel der heimischen Unternehmen zwar bereit Flüchtlinge einzustellen, doch hatte erst 1% diesen Vorsatz umgesetzt. Nur eineinhalb Jahre später zeigt sich, dass die Unternehmen ihren Worten Taten folgen ließen. 31 % der befragten österreichischen Unternehmen beschäftigt mittlerweile anerkannte Flüchtlinge, 91 % planen zudem weitere Geflüchtete einzustellen.

Grafik: Deloitte Umfrage Integration Geflüchteter am Arbeitsmarkt
Grafik: Deloitte Umfrage Integration Geflüchteter am Arbeitsmarkt

Gefunden: Praktikanten, Lehrlinge, Fachkräfte

74 % der Unternehmen, die Personen mit Fluchthintergrund beschäftigen, haben zumindest eine geflüchtete Person als Hilfskraft, Praktikant, Lehrling oder Trainee angestellt. Bei 46 % sind anerkannte Flüchtlinge als Fachkräfte tätig. Aktuell beschäftigt allerdings noch keines der Unternehmen eine geflüchtete Person in leitender Position.

Gesucht: hochwertige Deutschkurse, rechtliche Vereinfachungen

Auf die Frage, ob die derzeit beschäftigten geflüchteten Personen über ausreichend fachliche Qualifikationen besitzen, antworten 56 % positiv – sie sind mit den Fachkenntnissen zum Zeitpunkt der Einstellung zufrieden. Im Vergleich dazu berichten 44 % von mangelnden fachlichen Qualifikationen.

Die Hälfte der Befragten gibt zudem einen Verbesserungsbedarf bei den Deutschkenntnissen an. Die fehlenden Sprachkenntnisse werden auch als eine der größten Hürden bei der Anstellung von geflüchteten Personen genannt.

Zudem werden von den Unternehmen rechtliche Vereinfachungen für die Anstellung von geflüchteten Menschen gefordert. Gemäß Umfrage betrachtet die Mehrheit der Unternehmen es als ihre Aufgabe, einen Beitrag zur erfolgreichen Integration von Geflüchteten zu leisten. Sie erwarten sich dabei jedoch Hilfe seitens Staat und Gesetzgeber in Form von Abbau bürokratischer Hürden, unterstützender Beratung und Vereinfachung der rechtlichen Regelungen.