Weihnachtsgeschenke für die Lernenden des Bildungszentrums Bach

Der Bereich Consulting bei Deloitte Österreich hat sich heuer wieder ein besonderes Weihnachtsgeschenk überlegt.

Im Bach Bildungszentrum, das vom Deloitte Future Fund unterstützt wird, haben heuer 38 Geflüchtete Ihren Pflichtschulabschluss erfolgreich nachgeholt, 44 Personen sind noch in der Basisausbildung (Vorbereitung auf den Pflichtschulabschluss) und 19 weitere haben vor kurzem mit dem Pflichtschulabschlusskurs begonnen.

Gemeinsames Feiern des Schulabschlusses im Bildungszentrum Bach
Gemeinsames Feiern des Schulabschlusses im Bildungszentrum Bach

Diesen jungen Menschen wollte Deloitte einerseits etwas mit auf den Weg geben (deutsches Buch, angepasst auf Sprachniveau), andererseits ihnen etwas Spaß abseits des Lernens (Kinogutschein bzw. Tiergarten Schönbrunn Besuch) bereiten. Das Bach Bildungszentrum erhielt außerdem benötigte Taschenrechner für die Mathematikklassen sowie 3 Laptops für das neue Open Learning Centre, wo die Schüler Raum haben, in Ruhe zu lernen.

Drei von unseren Deloitte MitarbeiterInnen, die sich als LernpatInnen im Bach Bildungszentrum engagieren, haben die Geschenke beim Abschlussfest des Bildungszentrums überreicht.

Wir wünschen allen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

Übergabe der Geschenke
Übergabe der Geschenke

Bewerbungsworkshop im Bildungszentrum Bach

Am Mittwoch, den 14. Dezember, hat sich meine Kollegin aus dem HR, Birgit Witzelsberger, gemeinsam mit mir auf den Weg ins Bildungszentrum Bach in Mödling gemacht. Wir haben dort mit jugendlichen Flüchtlingen, die gerade ihren Pflichtschulabschluss in Österreich absolviert haben, einen 3-stündigen interaktiven Workshop zum Thema „Meine Bewerbung“ durchgeführt.

Birgit Witzelsberger (Deloitte)
Birgit Witzelsberger (Deloitte)

Nach einer Einführung in den österreichischen Arbeitsmarkt und die Grundregeln für eine gelungene Bewerbung haben wir in Rollenspielen Bewerbungsgespräche für fiktive Lehrstellen trainiert.

Workshop TeilnehmerInnen
Workshop TeilnehmerInnen (Bach Bildungszentrum)

Gegenseitiges Feedback hat die KandidatInnen dabei unterstützt, zu sehen wie sie von außen wahrgenommen werden. Die Berufswünsche der Teilnehmer waren sehr unterschiedlich, vom Altenpflegehelfer, über Restaurantfachmann hin zum IT-Spezialisten.

Wir wünschen viel Erfolg bei den künftigen Bewerbungen!

Weihnachten in Syrien

In Syrien sind etwa 10% der Bevölkerung Christen. Bevor der Krieg ausgebrochen ist, hat unsere Praktikantin Randa das Weihnachtsfest in Damaskus mit der Familie begangen. Um mehr zu erfahren, habe ich Randa um ein Interview gebeten:

Marie: Randa, wie hast du in Syrien Weihnachten gefeiert?

Randa: Bei uns in Syrien bekommen die Kinder die Geschenke in der Nacht auf den 25. Dezember vom Weihnachtsmann. Der 25. ist ein Feiertag, daher war es Tradition, dass wir zu Mittag ein großes Familienessen gemacht haben, mit frischen Kibbeh und anderen Köstlichkeiten.

Kibbeh (Bulgurtaschen mit Fleisch und Zwiebel)
Kibbeh (Bulgurtaschen mit Fleisch und Zwiebel)

Ein schöner großer Weihnachtsbaum hat auch immer dazu gehört, so wie dieser hier bei Deloitte.

Randa mit dem Deloitte Weihnachtsbaum
Randa mit dem Deloitte Weihnachtsbaum

Marie: Wie feierst du hier in Wien Weihnachten?

Randa: Seit ich in Österreich bin, ist Weihnachten natürlich anders. Der Großteil meiner Familie ist noch in Syrien. Ich habe sechs Geschwister – fünf Schwestern und einen Bruder. Vier meiner Schwestern sind noch in Syrien mit ihren jeweiligen Familien, mein Bruder lebt in Brasilien. Ich denke natürlich viel an sie, die Situation in Syrien ist schlimm. Ich bin aber froh wenigstens über Skype und Whats App mit ihnen in Kontakt zu sein. Ich bin auch glücklich, nicht ganz alleine in Wien zu sein – ich bin zusammen mit meiner Schwester gekommen. Meine Schwester macht derzeit einen Deutschkurs und arbeitet als Freiwillige mit dem Roten Kreuz, sie hat in Syrien schon Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt.

Wir wohnen nun in einer gemeinsamen Wohnung im 16. Bezirk. Da ist es sehr schön, ich kann einfach mit der U-Bahn zur Arbeit fahren. Zu Weihnachten werde ich zusammen mit meiner Schwester eine Freundin in Deutschland besuchen, die erst vor zwei Monaten geheiratet hat. Darauf freue ich mich sehr.

Marie: Seit wann lebst du in Österreich?

Randa: Ich bin im September 2015 nach Niederösterreich gekommen, Asyl habe ich im November bekommen und im Dezember bin ich dann nach Wien gezogen. Ich möchte jetzt auch in Wien bleiben, es gefällt mir hier sehr. Man kann ausgehen, es gibt viele Möglichkeiten die Freizeit zu gestalten. Auch die Verkehrsmittel sind super in Wien, ich kenne mich schon ganz gut aus.

Marie: In welchem Bereich hast du in Syrien gearbeitet und kannst du diese Kenntnisse hier bei Deloitte nutzen?

Randa: Nach meinem Wirtschaftsstudium habe ich für 8 Jahre in einer Bank gearbeitet. Das war eine schöne Arbeit in einem netten Team. Hier bei Deloitte arbeite ich im Regulatory Team. Das Team ist toll. Die Kollegen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Wir gehen zusammen Mittagessen und tauschen uns aus.

Auch die Arbeit an sich gefällt mir gut. Die Buchhaltung für Banken funktioniert sehr ähnlich. Natürlich gibt es auch Unterschiede, aber ich freue mich viel zu lernen.

Marie: Hast du Neujahrsvorsätze?

Randa: Mein Wunsch ist es besser Deutsch zu lernen, einen fixen Arbeitsplatz zu bekommen und dann natürlich meine gesamte Familie zu sehen.

Marie: Vielen Dank für das interessante Interview Randa!

Found! Mentoring Kickoff

Kick Off in Innsbruck
Kickoff in Innsbruck

Letzte Woche fand das found! Mentoring Kickoff statt und die Startups lernten ihre Deloitte Mentoren/innen kennen. Das Besondere dabei – wir haben Wien und Innsbruck per Videokonferenz live geschaltet und so die beiden Standorte miteinander verbunden.

Die drei Wiener Startup Founder wurden bei uns im Haus am 10.11. von Projektkoordinatorin Marie-Therese Praniess (Deloitte) und Dr. Bernhard Gröhs, Managing Partner (Deloitte) sowie Markus Engelberger (Impact Hub Vienna) begrüßt. Gleichzeitig wurden zwei Tiroler Startups von unseren Kollegen/innen in Innsbruck willkommen geheißen.

Das erste Kennenlernen und die individuellen Diskussionen zeigten in entspannter Atmosphäre wichtige Anknüpfungspunkte und Herausforderungen auf. Durch die lebhaften Gespräche zwischen den Mentoren/innen und Mentees fiel der Startschuss für eine spannende und bereichernde Zusammenarbeit für alle Beteiligten.

Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und werden wieder darüber hier in unserem found! Blog berichten.

Meine Lernpatenschaft

Die Überlegung, mich als Lernpate zu engagieren, entstand im März dieses Jahres, als ich im Rahmen einer Informationsveranstaltung über die bevorstehenden Deloitte CSR-Projekte von der Institution des Bach-Bildungszentrums erfuhr. Diese Einrichtung ermöglicht (überwiegend jungen) Flüchtlingen, einen österreichischen Pflichtschulabschluss nachzuholen. Um mehr über das Bildungszentrum zu erfahren und auch schon eine Gruppe von SchülerInnen kennenzulernen, habe ich das Angebot seitens Deloitte und Diakonie angenommen, das Bildungszentrum persönlich zu besuchen.

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Ein erstes spielerisches Kennenlernen vor Ort hat mir einen guten Eindruck von der Arbeit des Bildungszentrums und den Lernenden im Bach ermöglicht.

Nach diesem Besuch entschieden sich eine Kollegin und ich, dass wir uns eine Lernpatenschaft „teilen“ wollen. Nach Gesprächen hinsichtlich unserer „Lernpräferenzen“ wurde uns Ikram vorgestellt, eine junge Frau, die ganz alleine von Somalia nach Österreich geflüchtet ist. Sie hatte in ihrem Leben noch nie Mathematik-Unterricht, weshalb sie gerne 1 ½ Stunden pro Woche zusätzlich mit uns rechnen wollte. Seit etwa 3 Monaten ackern wir nun gemeinsam verschiedenste Aufgaben durch, von linearen Gleichungssystem bis zum Satz von Pythagoras. Die Fortschritte sind noch klein, aber erkennbar. In der Zwischenzeit hat Ikram übrigens einen positiven Asylbescheid bekommen und nach dem Pflichtschulabschluss möchte sie die Ausbildung zur Altenpflegerin beginnen. Ich bin mir sicher, dass sie dieses nächste Ziel auch erreichen wird.

Für mich ist es eine großartige Erfahrung und Bereicherung, mich neben meinem Beruf in der Unternehmensberatung auch für ein soziales Projekt einzusetzen und ich kann dieses Engagement nur jedem ans Herz legen. Ich kann aus jeder einzelnen Einheit viel für mich persönlich mitnehmen.

found! hat gestartet

Found! ist eine Start-up Initiative von Deloitte Future Fund und Impact Hub Vienna zur Förderung von Social Entrepreneueren, die mit ihren Ideen Arbeitsplätze für Geflüchtete schaffen.

Nun werden sechs Start Ups in einer 6-monatigen Incubation-Phase intensiv bei der Entwicklung ihrer Business Ideen gefördert. Nach der Initial Diagnostic – um zu sehen wo die Start Ups aktuell stehen, wird es Workshops sowie Expertenstunden für die Start Ups geben. Darüber hinaus wird sich jeweils ein/e Deloitte Mentor/in ganz gezielt währen der Inkubationsphase mit einem der Start Ups beschäftigen und dieses bei der Umsetzung der Idee unterstützen.

Beim Kick-Off am 27.9. im Impact Hub Vienna hat das erste Kennenlernen untereinander stattgefunden!

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© Markus Engelberger, Impact Hub

Beim Kick Off hatten die TeilnehmerInnen Gelegenheit, die Personen hinter found! kennenzulernen. Neben Erklärungen zu den Inhalten und der Timeline von found!, war gegenseitiger Austausch unter den geförderten Start-ups Fokus des Rahmenprogramms. Die Business Modelle und Reifegrade der geförderten Ideen sind sehr unterschiedlich, von einem Online Dolmetsching Service über eine mobile Autoreinigung bis hin zu einer Web-Agentur. Drei der geförderten Start Ups haben ihren Sitz in Wien, drei in Innsbruck!

Ein besonderes Highlight für die geförderten Start-Ups war der Austausch mit Cornelia Mayer, der Gründerin von Topfreisen und Gabriele Sonnleitner, vom Magdas Hotel beim Kick Off.

Jedes der sechs Start Ups wird über die nächsten sechs Monate hinweg Gelegenheit haben, sich hier auf dem Deloitte Future Fund Blog persönlich vorzustellen!

Links nach rechts: Christine Spernbauer (Impact Hub), Markus Engelberger (Impact Hub), Ioana Constantin (Impact Hub), Matthias Monreal (interprAID), Daniela Wolf (Refugees Code), Marie-Therese Praniess (Deloitte Österreich), Alexander Thaurer (Develooper), Laura Mosquera (CARamel), Stefan Steinberger (Refugees Code), Karin Melcher (CARamel), Christian Penz (bockwerk), Michaela und Julia Wohlfahrt (Cafe Namsa)
Links nach rechts: Christine Spernbauer (Impact Hub), Markus Engelberger (Impact Hub), Ioana Constantin (Impact Hub), Matthias Monreal (interprAID), Daniela Wolf (Refugees Code), Marie-Therese Praniess (Deloitte Österreich), Alexander Thaurer (Develooper), Laura Mosquera (CARamel), Stefan Steinberger (Refugees Code), Karin Melcher (CARamel), Christian Penz (bockwerk), Michaela und Julia Wohlfahrt (Cafe Namsa)

Second Chance – Praktika bei Deloitte

Ein Baustein unserer Flüchtlingshilfe ist das Projekt „Second Chance“, bei dem wir in direktem Kontakt mit ausgewählten Flüchtlingen nachhaltig Hilfe leisten wollen. Durch die Vergabe von Praktika an Personen, die bereits im Heimatland erste Kenntnisse in einem für uns relevanten Fachbereich z.B. durch ein Studium oder ein Praktikum sammeln konnten, leisten wir einen Beitrag zur Eingliederung in den österreichischen Arbeitsmarkt. Unsere PraktikantInnen werden in einem Buddy-System sowohl im Onboarding, als auch im täglichen Geschäft unterstützt. Zusätzlich unterstützt Vera Gubensäk, Wirschaftspädagogin, die bei Deloitte Österreich im Audit tätig ist,  die PraktikantInnen als Coach.

Unsere PraktikantInnen sind in unterschiedlichen Abteilungen eingesetzt: Audit, Financial Services Industry, Internes Rechnungswesen, Human Capital. In ihren 3-6 monatigen Praktika können sie so in ihrem jeweiligen Fachbereich einen ersten Eindruck vom Arbeitsalltag bei Deloitte Österreich gewinnen.

Omar Sulaiman, Anas Zahed, Rankeen Baker, Randa Alhaddad und Mahfoud Hannoun – herzlich Willkommen bei uns!

Von links nach rechts: Omar Sulaiman, Anas Zahed, Vera Gubensäk, Randa Alhaddad
Von links nach rechts: Omar Sulaiman, Anas Zahed, Vera Gubensäk, Randa Alhaddad

 

Tandem Flug mit Ramez Nezami

Ramez Nezami hat im März im Rahmen eines Mitarbeiter Events einen Vortrag gehalten, in dem er Einblick in seine Fluchtgeschichte gegeben hat. Ramez hat über 100 MitarbeiterInnen bei diesem Vortrag anschaulich von seiner Flucht, seiner Ankunft und seinem Bildungsweg in Österreich berichtet. Im Bach Bildungszentrum des Diakonie Flüchtlingsdienstes, einem Deloitte Future Fund Projektpartner, konnte Ramez seinen Bildungsabschluss nachholen und im Anschluss eine Ausbildung zum Pflegehelfer machen. Ramez arbeitet nun in einem Seniorenwohnheim und die Arbeit dort bereitet ihm viel Freude.

Mit seiner Rede konnte Ramez viele unserer MitarbeiterInnen motivieren, sich für das Thema zu interessieren und sich im Rahmen unserer Future Fund Projekte zu engagieren!

Von unserem Managing Partner nach seinem Kindheitstraum gefragt, hat Ramez berichtet, dass er immer Pilot werden wollte weil er die Höhe und das Freiheitsgefühl liebt. Als Dankeschön für die wirklich beachtliche Leistung hat der Deloitte Future Fund Ramez zu einem Tandem Flug eingeladen!

Im September war es nach einigen Absagen aufgrund von Schlechtwetter endlich soweit und der Tandemflug an der hohen Wand konnte stattfinden! Ramez war – wie man am Bild unten mit seinem Fluglehrer sehen kann, sichtlich begeistert!

Ramez mit seinem Fluglehrer
Ramez mit seinem Fluglehrer

Nochmals vielen Dank Ramez!

Hier ein Video vom Flug!