Alle Beiträge von Marie-Therese Praniess

Marie-Therese Praniess war von 2014-2017 bei Deloitte Österreich tätig. Sie begleitete im Bereich Corporate Development verschiedene strategische Initiativen – von der Planung bis hin zur operativen Umsetzung. Seit 2016 war sie darüber hinaus für die Koordination der Corporate Responsibility Aktivitäten von Deloitte Österreich (Deloitte Future Fund) zuständig.

Podiumsdiskussion beim Deloitte Future Fund Event

Unter dem Titel „Perspektiven schaffen. Wie Integration durch Arbeit gelingen kann“ wurde am 19. April beim Deloitte Future Fund Event am Podium diskutiert.

Von links nach rechts: Gundi Wentner (Deloitte), Bilal Abdulkarim (Deloitte), Markus Gratzer (ÖHV), Michael Chalupka (Diakonie), Manuela Vollmann (abz*austria) und Petra Draxl (AMS Wien)

Petra Draxl, Leiterin des AMS Wien, zeigte auf, dass es bei der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in ganz Österreich um 29.000 Personen geht, die einen Schutzstatus haben und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Und von den aktuell 160.000 arbeitslos gemeldeten Personen in Wien, sind weniger als 10% Flüchtlinge. „Das bedeutet auch, dass 90% aller Mittel, die in die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Wien fließen, nicht Flüchtlingen zu Gute kommen“, betonte Draxl.

Michael Chalupka, Direktor der Diakonie, machte – auf die Frage, wie er die Situation von Flüchtlingen in Österreich und ihre Chancen sieht – plastisch den folgenden Widerspruch klar: „Im Innenministerium war und ist der Gedanke zentral, dass Österreich zu attraktiv für Flüchtlinge ist. Aus diesem Grund wird den Menschen, die in Österreich auf die Beendigung ihres Asylverfahrens warten, das Leben schwer gemacht. Sie dürfen nicht arbeiten, und bis vor kurzem war auch das Deutschlernen für viele kaum möglich. Wenn sie ihren Schutz erhalten haben, was in den meisten Fällen viele Monate, oft Jahre dauert, müssen sie jedoch schon Deutsch können, sollen am besten Maturaniveau vorweisen können, und dem Arbeitsmarkt sofort zur Verfügung stehen. Tun sie dies nicht, gelten sie als faul.“

Die Lösungsansätze, wie eine gelungene Integration von Flüchtlingen durch Arbeit gelingen kann, liegen nach Meinung aller PodiumsvertreterInnen in der individuellen Begleitung. Diese Sichtweise wurde auch von Bilal Abdulkarim betont, der selbst aus Syrien flüchten musste und sehr glücklich ist, Zugang zum Arbeitsmarkt gefunden zu haben.

Vielen Dank an unsere Podiumsgäste!

found! Gewinner

Mit found! hat der Deloitte Future Fund gemeinsam mit dem Impact Hub Vienna nun ein halbes Jahr lang sechs verschiedene Start-ups intensiv bei der Umsetzung ihrer Business Ideen unterstützt. Ziel aller Projekte ist die erfolgreiche Integration geflüchteter Menschen in den österreichischen Arbeitsmarkt.

Ausgewählt wurden die drei Gewinner von einer Expertenjury, bestehend aus: Barbara Edelmann (Deloitte), Alexis Eremia (Impact Hub), Oliver Holle (Speedinvest), Lara Hagen (Der Standard), Christoph Pinter (UNHCR), Lukas Püspök (Püspök Group) und Gundi Wentner (Deloitte).

Die Expertenjury und die found! Programmmanagerinnen

Die Siegerehrung der Start-up Initiative fand nun im Rahmen der Veranstaltung Deloitte Future Fund im Dialog am 19. April 2017 bei Deloitte statt.

Das Wiener Start-up CARamel hat die Jurymitglieder am meisten überzeugt und den ersten Platz erzielt. Das Gründerteam um Karin Melcher freut sich über eine finanzielle Unterstützung von EUR 10.000 und 50 pro bono Beratungsstunden.

CARamel beeindruckte die Jury insbesondere mit seinem Konzept, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen und ohne beruflicher Qualifikation den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Das Unternehmen bietet eine mobile Außen- und Innenreinigung von Fahrzeugen an. Die Reinigung erfolgt durch Menschen mit Fluchthintergrund gemeinsam mit Studenten. Dabei leistet das Start-up in sozialer und ökologischer Hinsicht einen wichtigen Beitrag. Die Reinigung wird e-mobil mit Lastenfahrrad oder e-TukTuk durchgeführt. Die Fahrzeuge werden außerdem praktisch ohne Wasser gereinigt.

Den zweiten Platz teilen sich Café Namsa und interprAID, die jeweils EUR 5.000 und 25 pro bono Stunden für die Weiterentwicklung ihres Unternehmens erhalten.

Café Namsa ist ein Social Business Café der Schwestern Michaela und Julia Wohlfahrt. Deren Ziel ist es, Asylberechtigten den Einstieg in den österreichischen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Besonders begeistert war die Jury von den Ausbildungsmöglichkeiten, die das Café Flüchtlingen ohne relevante Arbeitserfahrung bietet.

Ebenso zweitplatziert ist interprAID, der erste Online-Marktplatz für Dolmetschen in sozialen Einrichtungen. Die Plattform ermöglicht sprachliche und kulturelle Barrieren einfach, schnell, kostengünstig und ortsunabhängig zu überwinden. Die Jury überzeugte die Professionalität des Gründerteams, das mit einem innovativen Ansatz und viel Webtechnologie die Idee umsetzt. Auch die Skalierbarkeit des Businessmodells beeindruckte.

Die found! Gewinner mit Christine Spernbauer (Impact Hub) und Bernhard Grohs (Deloitte)

Wir gratulieren den Siegern, aber auch den anderen drei Start-ups – Develooper, Nut & Feder sowie Refugees Code, die über die letzten Monate ebenfalls sehr viel Einsatz gezeigt haben und große Fortschritte machen konnten.

Bildungszentrum Bach in Action

Die versammelte Gruppe von Deloitte MitarbeiterInnen und Lernenden des Bildungszentrums Bach

Das Bildungszentrum Bach der Diakonie in Mödling ist seit Jahren aktiv in der Integration von jungen Flüchtlingen tätig. Seit 2016 sind mehrere Deloitte MitarbeiterInnen Lernpatenschaften mit jugendlichen Flüchtlingen eingegangen, um ihnen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.

Am Freitag, den 31. März gab es ein „Get Together“ im Bildungszentrum, wo neue Lernpaten ihre zukünftigen SchülerInnen kennenlernen und Einblick in ihre Koch-, Tanz- und Sing-Künste nehmen konnten. Bei Mini-Workshops, die von TeilnehmerInnen der Hauptschulabschluss-Kurse angeleitet wurden, haben wir Afghanischen Tanz gelernt und können nun unsere Namen in arabischen Buchstaben schreiben. Die größte aber auch lustigste Herausforderung war das gemeinsame Singen in Persisch/Dari/Tschetschenisch/Russisch. Zum Abschluss wurde gemeinsam gegessen. Das reichhaltige Buffet bot Speisen aus aller Herren Länder.

Tanzgruppe

Vielen Dank allen SchülerInnen des Bildungszentrums, sowie ihren LehrerInnen für die tolle Gastfreundschaft!

Speisenbuffet

 

Deloitte/RBI Finance&Accounting School

Das erste Modul der Deloitte/RBI Finance & Accounting School ist bereits abgeschlossen. Wir haben diese im Februar mit einem Deutschkurs (B1-B2 Level) gestartet, um geflüchteten Menschen mit Finance/Accounting-Background die Basis für weitere Schritte in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Wir gratulieren den 12 TeilnehmerInnen zum Abschluss des ersten Moduls und wünschen allen viel Erfolg für das nächste Modul (C1 Deutschkurs)!

Teilnehmer mit der WIFI Kurslehrerin des Modul 1
Teilnehmer mit der WIFI Kurslehrerin des Modul 1

CARamel – mobile Autoreinigung GmbH in Gründung

Karin Melcher, Gründerin von CARamel im Interview. CARamel wird caramel logodurch den Deloitte Future Fund im Rahmen von found! unterstützt. Das Start-Up bietet in Kürze in Wien eine mobile, umweltschonende Autoreinigung durch Asylberechtigte an.

Marie: Karin, was ist das Ziel von CARamel?

Karin: Unser Ziel ist es Arbeitsplätze für geflüchtete Menschen zu schaffen, die besonders von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht sind. Wir möchten KundInnen ansprechen die Qualität und persönliches Service zu schätzen wissen, denen aber auch soziale und ökologische Nachhaltigkeit am Herzen liegt.

Marie: Wer steht hinter CARamel?

Karin: Unser vierköpfiges Gründungsteam besteht aus meiner Kollegin Laura Mosquera, Jürgen Partaj, Abdulkader Ahmed und mir. Abdulkader stammt aus Syrien und hat dort und im Libanon viele Jahre als Mechaniker gearbeitet. Gemeinsam wurde eine innovative Geschäftsidee entwickelt, in die einerseits der Mechaniker seine Fachkompetenzen einbringen kann, andererseits ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit den Ansprüchen aller Co-FounderInnen gerecht wird.

Marie: Was ist deine/eure Motivation?

Karin: Es gibt nichts Gutes außer du tust es 😉

Marie: Gibt es bereits Erfolgserlebnisse?

Karin: Schon unsere rechtzeitige Einreichung beim aws-Social Business Call ‪am 1. Dezember war ein wichtiger Meilenstein und großer Erfolg. So hatten wir Dank der sensationellen Unterstützung unserer drei Mentoren von Deloitte in Rekordzeit einen fertigen Businessplan und ein schlüssiges Unternehmenskonzept ausgearbeitet.

Im Jänner wurde CARamel vom aws gemeinsam mit 25 anderen Projekten (aus rund 150) ausgewählt und zur finalen Jurysitzung eingeladen. Mittlerweile haben wir die Förderzusage bekommen, sind dabei die Verträge anzupassen und werden diese in Bälde bereits als „CARamel mobile Autoreinigung GmbH“ unterzeichnen.

Diese Anschubfinanzierung ermöglicht es uns viel früher als gedacht die GmbH zu gründen. So können wir starten und uns dann in aller Ruhe überlegen wann und wie wir Investoren an Board holen.

Marie: Gab es Stolpersteine in der Umsetzung?

Karin: Es war nicht ganz einfach eine passende Rechtsform zu finden. Wir haben uns nun für die Variante Verein-GmbH entschieden, um durch den Verein die Social-Business-Kriterien abzusichern. Das ist sehr komplex und sorgt bei diversen Behörden und Ämtern während des Gründungsprozesses immer wieder für Verwirrung.

Marie: Was würdet ihr anderen Social Entrepreneuren raten, die noch ganz am Anfang stehen?

Karin: „ …answers only bring more questions!“

Es sind am Anfang viele Entscheidungen zu treffen, deren Auswirkungen oft erst später klarer und bedeutsamer werden. Deshalb haben wir uns angewöhnt verschiedene Perspektiven und Expertisen einzuholen, auch wenn es bedeutet, dass Überlegungen ad acta gelegt und erneut Reflexionsschleifen eingebaut werden müssen.

Accelerate Programme wie found! und Coworking-Spaces wie der Impact Hub Vienna bieten hilfreiche Strukturen, Expertisen und eröffnen Netzwerke in viele verschiedene Richtungen. Wichtig ist trotz alledem den eigenen Weg zu finden, um den persönlichen Ideen und Vorstellungen von „Social Business“ treu zu bleiben und diese im Unternehmen zu verwirklichen.

Marie: Vielen Dank für das interessante Interview!

Das Team von CARamel mit den Deloitte Mentoren
Das Team von CARamel mit den Deloitte Mentoren

Weihnachtsgeschenke für die Lernenden des Bildungszentrums Bach

Der Bereich Consulting bei Deloitte Österreich hat sich heuer wieder ein besonderes Weihnachtsgeschenk überlegt.

Im Bach Bildungszentrum, das vom Deloitte Future Fund unterstützt wird, haben heuer 38 Geflüchtete Ihren Pflichtschulabschluss erfolgreich nachgeholt, 44 Personen sind noch in der Basisausbildung (Vorbereitung auf den Pflichtschulabschluss) und 19 weitere haben vor kurzem mit dem Pflichtschulabschlusskurs begonnen.

Gemeinsames Feiern des Schulabschlusses im Bildungszentrum Bach
Gemeinsames Feiern des Schulabschlusses im Bildungszentrum Bach

Diesen jungen Menschen wollte Deloitte einerseits etwas mit auf den Weg geben (deutsches Buch, angepasst auf Sprachniveau), andererseits ihnen etwas Spaß abseits des Lernens (Kinogutschein bzw. Tiergarten Schönbrunn Besuch) bereiten. Das Bach Bildungszentrum erhielt außerdem benötigte Taschenrechner für die Mathematikklassen sowie 3 Laptops für das neue Open Learning Centre, wo die Schüler Raum haben, in Ruhe zu lernen.

Drei von unseren Deloitte MitarbeiterInnen, die sich als LernpatInnen im Bach Bildungszentrum engagieren, haben die Geschenke beim Abschlussfest des Bildungszentrums überreicht.

Wir wünschen allen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

Übergabe der Geschenke
Übergabe der Geschenke

Bewerbungsworkshop im Bildungszentrum Bach

Am Mittwoch, den 14. Dezember, hat sich meine Kollegin aus dem HR, Birgit Witzelsberger, gemeinsam mit mir auf den Weg ins Bildungszentrum Bach in Mödling gemacht. Wir haben dort mit jugendlichen Flüchtlingen, die gerade ihren Pflichtschulabschluss in Österreich absolviert haben, einen 3-stündigen interaktiven Workshop zum Thema „Meine Bewerbung“ durchgeführt.

Birgit Witzelsberger (Deloitte)
Birgit Witzelsberger (Deloitte)

Nach einer Einführung in den österreichischen Arbeitsmarkt und die Grundregeln für eine gelungene Bewerbung haben wir in Rollenspielen Bewerbungsgespräche für fiktive Lehrstellen trainiert.

Workshop TeilnehmerInnen
Workshop TeilnehmerInnen (Bach Bildungszentrum)

Gegenseitiges Feedback hat die KandidatInnen dabei unterstützt, zu sehen wie sie von außen wahrgenommen werden. Die Berufswünsche der Teilnehmer waren sehr unterschiedlich, vom Altenpflegehelfer, über Restaurantfachmann hin zum IT-Spezialisten.

Wir wünschen viel Erfolg bei den künftigen Bewerbungen!

Weihnachten in Syrien

In Syrien sind etwa 10% der Bevölkerung Christen. Bevor der Krieg ausgebrochen ist, hat unsere Praktikantin Randa das Weihnachtsfest in Damaskus mit der Familie begangen. Um mehr zu erfahren, habe ich Randa um ein Interview gebeten:

Marie: Randa, wie hast du in Syrien Weihnachten gefeiert?

Randa: Bei uns in Syrien bekommen die Kinder die Geschenke in der Nacht auf den 25. Dezember vom Weihnachtsmann. Der 25. ist ein Feiertag, daher war es Tradition, dass wir zu Mittag ein großes Familienessen gemacht haben, mit frischen Kibbeh und anderen Köstlichkeiten.

Kibbeh (Bulgurtaschen mit Fleisch und Zwiebel)
Kibbeh (Bulgurtaschen mit Fleisch und Zwiebel)

Ein schöner großer Weihnachtsbaum hat auch immer dazu gehört, so wie dieser hier bei Deloitte.

Randa mit dem Deloitte Weihnachtsbaum
Randa mit dem Deloitte Weihnachtsbaum

Marie: Wie feierst du hier in Wien Weihnachten?

Randa: Seit ich in Österreich bin, ist Weihnachten natürlich anders. Der Großteil meiner Familie ist noch in Syrien. Ich habe sechs Geschwister – fünf Schwestern und einen Bruder. Vier meiner Schwestern sind noch in Syrien mit ihren jeweiligen Familien, mein Bruder lebt in Brasilien. Ich denke natürlich viel an sie, die Situation in Syrien ist schlimm. Ich bin aber froh wenigstens über Skype und Whats App mit ihnen in Kontakt zu sein. Ich bin auch glücklich, nicht ganz alleine in Wien zu sein – ich bin zusammen mit meiner Schwester gekommen. Meine Schwester macht derzeit einen Deutschkurs und arbeitet als Freiwillige mit dem Roten Kreuz, sie hat in Syrien schon Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt.

Wir wohnen nun in einer gemeinsamen Wohnung im 16. Bezirk. Da ist es sehr schön, ich kann einfach mit der U-Bahn zur Arbeit fahren. Zu Weihnachten werde ich zusammen mit meiner Schwester eine Freundin in Deutschland besuchen, die erst vor zwei Monaten geheiratet hat. Darauf freue ich mich sehr.

Marie: Seit wann lebst du in Österreich?

Randa: Ich bin im September 2015 nach Niederösterreich gekommen, Asyl habe ich im November bekommen und im Dezember bin ich dann nach Wien gezogen. Ich möchte jetzt auch in Wien bleiben, es gefällt mir hier sehr. Man kann ausgehen, es gibt viele Möglichkeiten die Freizeit zu gestalten. Auch die Verkehrsmittel sind super in Wien, ich kenne mich schon ganz gut aus.

Marie: In welchem Bereich hast du in Syrien gearbeitet und kannst du diese Kenntnisse hier bei Deloitte nutzen?

Randa: Nach meinem Wirtschaftsstudium habe ich für 8 Jahre in einer Bank gearbeitet. Das war eine schöne Arbeit in einem netten Team. Hier bei Deloitte arbeite ich im Regulatory Team. Das Team ist toll. Die Kollegen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Wir gehen zusammen Mittagessen und tauschen uns aus.

Auch die Arbeit an sich gefällt mir gut. Die Buchhaltung für Banken funktioniert sehr ähnlich. Natürlich gibt es auch Unterschiede, aber ich freue mich viel zu lernen.

Marie: Hast du Neujahrsvorsätze?

Randa: Mein Wunsch ist es besser Deutsch zu lernen, einen fixen Arbeitsplatz zu bekommen und dann natürlich meine gesamte Familie zu sehen.

Marie: Vielen Dank für das interessante Interview Randa!

found! hat gestartet

Found! ist eine Start-up Initiative von Deloitte Future Fund und Impact Hub Vienna zur Förderung von Social Entrepreneueren, die mit ihren Ideen Arbeitsplätze für Geflüchtete schaffen.

Nun werden sechs Start Ups in einer 6-monatigen Incubation-Phase intensiv bei der Entwicklung ihrer Business Ideen gefördert. Nach der Initial Diagnostic – um zu sehen wo die Start Ups aktuell stehen, wird es Workshops sowie Expertenstunden für die Start Ups geben. Darüber hinaus wird sich jeweils ein/e Deloitte Mentor/in ganz gezielt währen der Inkubationsphase mit einem der Start Ups beschäftigen und dieses bei der Umsetzung der Idee unterstützen.

Beim Kick-Off am 27.9. im Impact Hub Vienna hat das erste Kennenlernen untereinander stattgefunden!

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© Markus Engelberger, Impact Hub

Beim Kick Off hatten die TeilnehmerInnen Gelegenheit, die Personen hinter found! kennenzulernen. Neben Erklärungen zu den Inhalten und der Timeline von found!, war gegenseitiger Austausch unter den geförderten Start-ups Fokus des Rahmenprogramms. Die Business Modelle und Reifegrade der geförderten Ideen sind sehr unterschiedlich, von einem Online Dolmetsching Service über eine mobile Autoreinigung bis hin zu einer Web-Agentur. Drei der geförderten Start Ups haben ihren Sitz in Wien, drei in Innsbruck!

Ein besonderes Highlight für die geförderten Start-Ups war der Austausch mit Cornelia Mayer, der Gründerin von Topfreisen und Gabriele Sonnleitner, vom Magdas Hotel beim Kick Off.

Jedes der sechs Start Ups wird über die nächsten sechs Monate hinweg Gelegenheit haben, sich hier auf dem Deloitte Future Fund Blog persönlich vorzustellen!

Links nach rechts: Christine Spernbauer (Impact Hub), Markus Engelberger (Impact Hub), Ioana Constantin (Impact Hub), Matthias Monreal (interprAID), Daniela Wolf (Refugees Code), Marie-Therese Praniess (Deloitte Österreich), Alexander Thaurer (Develooper), Laura Mosquera (CARamel), Stefan Steinberger (Refugees Code), Karin Melcher (CARamel), Christian Penz (bockwerk), Michaela und Julia Wohlfahrt (Cafe Namsa)
Links nach rechts: Christine Spernbauer (Impact Hub), Markus Engelberger (Impact Hub), Ioana Constantin (Impact Hub), Matthias Monreal (interprAID), Daniela Wolf (Refugees Code), Marie-Therese Praniess (Deloitte Österreich), Alexander Thaurer (Develooper), Laura Mosquera (CARamel), Stefan Steinberger (Refugees Code), Karin Melcher (CARamel), Christian Penz (bockwerk), Michaela und Julia Wohlfahrt (Cafe Namsa)